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Versemmelter Elfer – 0:0 beim Berliner AK 07

Die Pokalpleite vom Mittwoch steckte noch in den Knochen. Aktuell stehen sieben Spieler nicht zur Verfügung. Im Derby beim BAK 07 gab es zumindest ein torloses Unentschieden, nachdem in der 66. Minute ein Elfmeter verschossen wurde.

Keine Tore bekamen am Ende die Zuschauer im Derby zwischen dem Berliner AK 07 und dem Aufsteiger VSG Altglienicke zu sehen. Im Hinspiel gab es noch ein knappes 1:0 für die Altglienicker. In der ersten Hälfte hatten die Moabiter gegen die viele Spielerausfälle beklagenden Gäste mehr vom Spiel. Gleich zu Beginn entfalteten diese durch Linthorst, Küc und Özcan ein wahres Feuerwerk auf das VSG-Tor. Auf Seiten der VSG gab es nur eine wirklich gefährlichere Annäherung an das gegnerische Tor über René Pütt in der 16. Minute, doch BAK-Keeper Jakubov war schnell auf dem Posten. In der 39. Minute musste zu allem Unglück Michael Czyborra verletzungsbedingt vom Platz. Dafür kam Boubacar Sanogo, der derzeit an Knieproblemen laboriert, sich aber angesichts der geschrumpften Auswechselbank doch zur Verfügung stellte. Es ging torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel sollte ausgerechnet Sanogo dafür sorgen, dass der Ball wenigstens einmal kurz im Tornetz zappelte. Dieser war in der 63. Minute im rechten Moment mit einem Kopfball eingestiegen, doch der bei den Gästen ausbrechende Jubel verhallte schnell. Der Schiedsrichter will eine leichte Abseitsstellung gesehen haben und gab das Tor nicht. Drei Minuten später foulte BAK-Verteidiger Belegu am Rande des Strafraums Christian Skoda. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter für die VSG ließ Björn Brunnemann jedoch an den Querbalken knallen, so dass die Partie weiter torlos blieb. Ab der 73. Minute kam der BAK wieder besser ins Spiel mit einigen aufeinander folgenden Torchancen. Hingegen einen richtig schönen Konter in der 79. Minute mit einem genauen weiten Abschlag von VSG-Keeper Twardzik auf den dann durcheilenden Chinedu Ede, dann weiter zu Christian Preiß, unterband im Abschluss BAK-Schlussmann Jakubov. In der 82. Minute hatte der BAK noch enmal eine Großchance durch Kargbo, der aus fünf Meter den Ball aufs VSG-Gehäuse köpfte, aber an den herbeischnellenden Armen von Twardzik nicht vorbei kam. Der VSG-Keeper bot auch sonst ein absolut fehlerfreies Spiel und war angesichts mehrerer torgefährlicher Aktionen des BAK ein Garant dafür, dass die Null stehen blieb.

Joachim Schmidt

 

Tore: keine

Aufstellung: Twardzik – Mrkaljevic, Steinhauer, Brunnemann, Brehmer – Czyborra (39. Sanogo), Skoda, Bache, Pütt (88. Marx) – Preiß, Ede (85. Müller)

Gelbe Karten: Czyborra, Bache, Skoda, Ede

 

 

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