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A-Jugend feiert Rückkehr in die Verbandsliga

Nicht nur unsere 1. Herren konnten einen Aufstieg feiern. Die VSG Altglienicke erfreut sich auch über den Aufstieg der A-Jugend in die Verbandsliga. Mit der Staffelmeisterschaft in der Landesliga gelang nach nur einem Jahr die Rückkehr in die höchste Berliner Spielklasse.

Nach einer eindrucksvollen Serie von elf ungeschlagenen Pflichtspielen konnte unsere VSG Altglienicke  U 19 bereits schon am 21. Mai zum 22. Spieltag mit einem 2:1-Auswärtssieg beim Tabellendritten Berliner SC den Aufstieg in die Verbandsliga feiern. Nach den letzten beiden Spieltagen, zum Ausklang mit einem 3:1 gegen Eintracht Mahlsdorf, kam auch noch die Meisterschaft hinzu.

Dieser Aufstieg hat schon etwas Besonderes. Nach dem Abstieg aus der Vorsaison mussten viele, auch natürlich altersbedingte Abgänge verkraftet werden. Bleibende Spieler überlegten, ob sie sich das antun wollen.

Unter Berücksichtigung der Verbliebenen und neu hinzukommenden Spielern, wurde von der Vereinsführung der Klassenerhalt gewünscht und erhofft. Da ich im Laufe meine 30 jährigen Trainertätigkeit noch nie eine A-Jugendmannschaft trainiert hatte, wurde ich im Vorfeld über das teilweise spezielle Ticken von A-Jugendspielern informiert, mit der Anmerkung, ich sollte mich darauf einstellen das einiges anders ist, wie ich es gewohnt bin. Ich entgegnete jedoch, dass die Spieler sich auf mich und meine im Leistungsfußball erforderlichen Ansprüche für eine erfolgreiche Arbeit einstellen müssten. Es ist natürlich teilweise so gekommen, wie man es andeutete. Da hatten natürlich die Jungs jetzt ein Problem.

Mit “Tusche“ Torsten Mattuschka, der Fußball jahrzehntelang gelebt hat und am besten weiß, was man bis zu einem erfolgreichen Fußballer leisten muss und welches Mannschaftsverhalten unabdingbar ist sowie meine langjährigen Erfahrungen und Erfolge als Trainer, hat es bei den betroffenen Spielern “Klick“ gemacht . Da beide Trainer im Einklang absolut kein Verständnis für Unpünktlichkeit, unvorstellbare Absagegründe sowie fehlenden Trainingseinsatz hatten, haben sich die Spieler vollumfänglich angepasst. Mit Geduld aber auch zähneknirschend haben wir uns dieser Herausforderung gestellt und es bedarf einer gewissen Zeit, nämlich bis zum Beginn der Rückrunde, dass alle im Team verstanden hatten, dass sich Ziele, egal mit welchem Anspruch, nur mit Einhaltung  aller grundlegenden Verhaltensmaßnahmen zu realisieren sind. Die zu Saisonbeginn ausgegebene Zielstellung zur Vermeidung eines Abstieges war mittlerweile Geschichte.

Hierauf aufbauend hatte ich die Mannschaft am 16. Spieltag (4. Platz) vorm Spiel gegen Berliner Amateure aufgefordert, eine mittelfristige Zielstellung abzugeben. Punkteverteilung auf die nächsten 4 Pflichtspiele lautete die Aufgabe. Als Ziel wollte das Team realistische

10 Punkte erreichen. Im Ergebnis kamen 10 Punkte heraus und seit dem 18. Spieltag

Platz 1. Respekt !

Dann folgte am 20. Spieltag vor dem Ortsderby gegen TSV Rudow die nächste Zielsetzung. Hinsichtlich 3er Auswärtsspiele darunter 3 Tabellennachbarn und 3 Auswärtsspiele entschloss sich die Mannschaft zu 8 Punkten wobei sie die Spiele gegen Mitkonkurrenten LBC und den BSC mit jeweils einem Punkt ausgaben.

Ergebnis: Satte 12 Punkte und Aufstieg perfekt

Natürlich haben wir sehr viel im technischen Bereich gearbeitet und uns eine taktisch solide Spielweise angeeignet. Mit nur 25 Gegentreffern kann man schon den Schwerpunkt unserer Trainingsarbeit erkennen. Obwohl teilweise auf den Spielpositionen aus unterschiedlichsten Gründen Veränderungen durchgeführt werden mussten, konnten wir dennoch durch ein Standhaltenes mannschaftsgeschlossenes Abwehrverhalten unser Gegentorkonto gering halten. Unser Motto lautete:

“Spiele gewinnt man im Angriff“

“Meisterschaften im Abwehrverhalten ! “

Unser Offensivspiel zeichnet sich aus, indem unser torgefährlichster Spieler Andy Schulz seine 13 Treffer aus der Außenverteidiger Position erzielt hat. Gefolgt wird er durch Stürmer Marc Lehmann und Niclas Neuke jeweils 10 Treffer. Acht weitere Spieler haben sich in die Torschützenliste eintragen dürfen.

Jetzt heißt es für Jürgen Franz und Torsten Mattuschka die neue und schwere Saison in der Verbandsliga zu planen. Hier laufen die Vorbereitungen in vollen Touren.

Jürgen Franz 

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