Schon nach 25 Minuten stand es beim SC Staaken im Viertelfinale des Landespokals 3:0 für die Altglienicke durch zweimal Pütt und einmal Brunnemann. Am Ende gab es durch zwei weitere Treffer von Müller und Skoda in der Nachspielzeit einen 5:1-Erfolg.

Frisch aus dem Trainingslager in Marbella zurückgekehrt, stellte die VSG beim SC Staaken die Weichen schnell auf einen Pokal-Erfolg. Von Beginn an präsenter als die Gastgeber gab es einen frühen Doppelpack von René Pütt (6./10.), der die Richtung des weiteren Spiels vorgab. Die Staakener gelangten kaum vor das Gäste-Tor. Lediglich in der 15. Minute musste VSG-Keeper Dan Twardzik eingreifen, als er einen Schuss von Sebastian Gigold mit der Faust abwehrte. Ein Strafraumfoul bescherte schließlich in der 25. Minute einen Strafstoß, den Björn Brunnemann (25.) sicher verwandelte. In der 37. Minute kamen die Hausherren noch einmal vor das Altglienicker Tor, doch Twardzik konnte parieren. So ging es vor 144 zahlenden Zuschauern mit einem beruhigendem 3:0-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Nach der Pause wurde die Partie von den Spielanteilen etwas ausgeglichener. Die Staakener kamen nun zu ein paar Chancen, doch Twardzik erwies sich als sicherer Rückhalt. Keine Chance hatte er in der 75. Minute, als Ahmad Selman mit dem Kopf zur Stelle auf 1:3 verkürzte. Nur wenig später in der 78. Minute hatte Ahmad Selman das 2:3 auf dem Fuß, scheiterte aber an Twardzik. Im Anschluss hatten beide Teams weitere Möglichkeiten. In der Nachspielzeit traf der gerade eingewechselte Lukas Müller zum 4:1 (90.+1) und nochmals Rene Pütt zum 5:1 (90.+3.) für die VSG. Mit einem letztlich deutlichen Sieg zog die VSG Altglienicke ins Halbfinale des Berliner Landespokals ein, wo man im März als nächsten Gegner Tennis Borussia empfängt.

Aufstellung: Twardzik – Brehmer, Kahlert, Pütt – Preiß, Skoda, Brunnemann, Lemke – Quiring, Förster (90. Müller), Uzan (46. Ede)

Tore: 0:1 Rene Pütt (6.), 0:2 Rene Pütt (10.), 0:3 Björn Brunnemann (25., FE), 1:3 Ahmad Selman (75.), 1:4 Lukas Müller (90.+1.), 1:5 Rene Pütt (90.+3)

Gelbe Karte: Skoda, Förster

Joachim Schmidt