Im letzten Regionalliga-Spiel des Jahres begann die VSG gut, erfuhr aber in der 17. Minute einen Rückstand. Nach der Pause traf der gerade eingewechselte Nico Donner zum 1:1-Endstand.

Im Hinspiel konnte die VSG auf dem Platz von Hertha BSC II noch mit 3:2 gewinnen, im Jahn-Sportpark musste man sich im letzten Regionalligaspiel des Jahres 2018 gegen den favorisierten Tabellenvierten zumindest mit einem Punkt zufrieden geben. Erstmals mit von der Partie war der wenige Tage zuvor von der VSG verpflichtete Dennis Lemke, der einst bei der Jugend von Hertha ausgebildet wurde.

Der Gastgeber aus Altglienicke begann gut. In der 8. Minute hatte Hertha-Torwartdebütant Hertel bereits einen Schrägschuss von René Pütt zu parieren. Das erste Tor machten jedoch die Herthaner mit ihrem ersten richtigen Angriff in der 17. Minute. Will Siakam brachte die Gäste 0:1 in Führung. Den Ausgleich verpasste drei Minuten später Lukas Müller, der aus sechs Metern abfeuerte, doch Hertel konnte den Ball noch reflexartig abwehren. In der 27. Minute verpasste auf Seiten der Gäste Muhammed Kiprit die Chance, die Führung auszubauen. Nicht besser ging es in der 30. Minute Sidney Friede, der neben das Tor köpfte.

Nach der Pause drängte die VSG verstärkt auf den Ausgleich. Zu Beginn rauschte ein Schuss von Pütt am Hertha-Tor vorbei. Uzans Kopfball knallte ans Gebälk des Tores. Der entscheidende Wendepunkt war es, als in der 55. Minute auf Seiten der Altglienicker Nico Donner eingewechselt wurde und der sorgte dann auch gleich auf Anhieb für neue Impulse. Eine Minute später erzielte Donner mit seinem ersten Ballkontakt den  Ausgleichstreffer. Fortan geschah nicht mehr allzu viel, bis auf noch einen weiteren Donner-Schuss, der über das Tor hinweg segelte. Beide Teams schienen sich mit einer Punkteteilung zufrieden zu geben. In der 90. Minute musste auf Herthas Seite noch Nils Blumberg mit Rot herunter wegen Schiedsrichterbeleidigung. Das war aber zu spät, um daraus noch einen Vorteil zu gewinnen. Die VSG überwintert nach dem Remis auf Platz 15.

VSG-Trainer Andreas Zimmermann: „Die Niederlage in Erfurt. Einige heute fehlende, dazu angeschlagen auflaufende Akteure. Mit der Hertha ein guter Gegner. Das passte schon mit dem Punkt.“

Aufstellung: Twardzik – Preiß, Kahlert, Lemke, Brehmer (56. Donner) – Quiring, Brunnemann, Skoda, Pütt – Uzan (72. Ede), Müller

Tore: 0:1 Siakam (17.), 1:1 Donner (56.)

Gelbe Karte: Brunnemann, Skoda

Joachim Schmidt